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fli4l - Router im Selbstbau

Auf Basis eines Neoware EON2000 Thin-Clients mit fli4l

Vorwort:
Es gibt ja jede Menge fertige Router für DSL auf dem Markt, aber selbstbauen ist doch interessanter.
Lang ist es her: Es war im Jahre 1998, als ich in meiner damaligen Wohnung einen DSL-Anschluß bekam.
Ein Modem lag dem Paket aus Splitter und NTBA auch bei. Damit kam ich mit einem PC ins Internet. So weit so gut. Mal davon abgesehen, dass Windows 2000 noch keine Firewall hatte und der Rechner erst mit Zone-Alarm ins Netz gehen konnte, da es auch damals schon Gefahren im Netz gab. Spätestens mit dem 2. Rechner, einem Notebook kam dann der Wunsch auf, mit beiden gleichzeitg ins Internet zu gehen.
Ein Router musste her. Nur bekam ich den nicht umsonst von der T-Com, der war noch richtig teuer.
Also was tun?
Selbstbauen!

Der erste Router war ein Toshiba Tecra700CT Notebook mit ausgebauter Fesplatte und 2 PCMCIA-Netzwerkkarten von 3com. Die Software dazu heisst fli4l. Ursprünlich für ISDN und als Floppy-Software gedacht (floppy ISDN 4 Linux), funktioniert diese auch bei DSL und mit anderen Speichermedien.

So ab 2000 kBit DSL-Geschwindigkeit wurde der Toshiba doch etwas zu langsam. Noch langsamer war das Drucken über LPR an der Parallel-Schnittstelle des Routers. Also musste was Schnelleres her. Aber halt: ein ausgewachsener PC braucht dafür viel zu viel Strom. Ein schnelleres Notebook hatte ich damals nicht.
Dann kam die Idee: Ein ThinClient - nur haben ThinClients in der Regel nur eine Netzwerkschnittstelle, es sollten dann aber doch 2 sein. Da einige ThinClients eine PCI-Schnittstelle haben, läßt sich eine weitere Netzwerkschnittstelle einfach nachrüsten. Nach kurzer Suche bin ich dann auf den EON2000BA von Neoware gestossen. 300 MHz  Geode-CPU, 16MB DiskOnModule, 128MB Ram, Onboard Realtek NIC, Intel NIC als PCI-Karte. Das sieht dann so aus:

Neoware 2000

Über einen selbstgebauten Adapter habe ich das DOM-Modul an einem anderen Rechner mit der fli4l-Software beschrieben und danach das Modul im ThinClient in Betrieb genommen. Aufgrund der Wärementwicklung der GigaBit-Netzwerkkarte und des Netzteils habe ich später noch einen 40x40mm Lüfter in der dafür vorgesehenen Öffnung eingebaut. Tastatur, Maus und Monitor benötigt man nur, wenn irgendetwas nicht stimmt und man übers Netz nicht mehr per SSH sich auf den Router verbinden kann.

In Betrieb sieht das dann so aus:

Neoware Rückseite

An der Parallelschnittstelle war ein HP LaserJet 6P angeschlossen, der aber mittlerweile durch einen LaserJet 4050 mit eigener Netzwerkschnittstelle ersetzt wurde.

Linkliste:

http://www.fli4l.de - Fli4L, die Software für den Router
http://extern.fli4l.de/fli4l_praxis_gallery/v/AchWo/ - Galerie unter fli4l.de mit dem o. g. Router

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